Kotzen

könnte ich, wenn ich lese, was für einen zwischen frommer Scheinheiligkeit und Revisionismus wechselnden Dreck Ratzinger in Auschwitz abgelassen hat:

„Ich stehe hier als Sohn des deutschen Volkes
[…]
als Sohn des Volkes, über das eine Schar von Verbrechern mit lügnerischen Versprechungen, mit der Verheißung der Größe, des Wiedererstehens der Ehre der Nation und ihrer Bedeutung, mit der Verheißung des Wohlergehens und auch mit Terror und Einschüchterung Macht gewonnen hatte, so dass unser Volk zum Instrument ihrer Wut des Zerstörens und des Herrschens gebraucht und missbraucht werden konnte.“ (Quelle)

Das arme deutsche Volk (dessen Sohn Ratzinger ist), missbraucht und instrumentalisiert von einer fremden, unbekannten Macht. Mir kommen die Tränen.

„Die Machthaber des Dritten Reiches wollten das jüdische Volk als ganzes zertreten, es von der Landkarte der Menschheit tilgen; … Im tiefsten wollten jene Gewalttäter mit dem Austilgen dieses Volkes den Gott töten, der Abraham berufen, der am Sinai gesprochen und dort die bleibend gültigen Maße des Menschseins aufgerichtet hat. (ebd.)“

Und nochmal: natürlich waren es einige wenige Machthaber, die das Volk hinterlistig für ihre Zwecke missbrauchen konnten, um die Juden nicht als Juden, sondern als Mitglieder der einen, großen Religionsfamilie (der natürlich auch die deutschen Christen angehören) auslöschen zu können.

Natürlich überrascht es nicht, solche Worte von dem deutschen Oberhaupt der Kirche zu hören, aber deswegen ist es nicht weniger ekelhaft.